|
Cluster-Lösungen
|
|
|
Clustersysteme sind redundant ausgelegte, höchst zuverlässige Serverknoten, die in Verbindung mit Betriebssystemen wie Microsoft Windows 2000, NT 4.0, Novell NDS, Tru64 UNIX und OpenVMS für maximale Applikations-Verfügbarkeit im Unternehmen sorgen. Warum Clusterlösungen? In heutigen 7x24 Stunden Systemumgebungen ist höchste Verfügbarkeit ein Muss zur Sicherstellung unternehmenskritischer Geschäftsprozesse. Nur wenige Bereiche sind in der Lage, längere Systemstillstandszeiten zu tolerieren. Unternehmen die Ihren Umsatz und Abwicklungen über Netzwerke vollziehen, können es sich nicht leisten, Daten oder Anwendungen nicht ständig verfügbar zu haben. Dies führt dazu, dass mehr und mehr Unternehmen hochverfügbare Clusterlösungen für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete implementieren. Was ist Clustering? Clustering ist eine einfache, kostengünstige Lösung, die es ermöglicht, die Verfügbarkeit von Anwendungen zu gewährleisten und Ihr Unternehmen vor ungeplanten Systemausfällen zu schützen. Ein Cluster besteht aus zumindest zwei Serversystemen an die ein gemeinsames Festplattensubsystem (die Verbindung erfolgt meist über Fibre Channel Technologie) angeschlossen ist. Die Informationen (Datenbanken, Filesysteme, Mailfolder) auf diesem Storagesubsystem können von allen, im Clusterverbund arbeitenden Systemen, erreicht werden. Fällt ein System aus, werden die Anwendungen ohne Unterbrechung auf dem jeweils anderen Cluster-Partner ausgeführt. Der Failover (das Umschalten der Applikation auf den anderen Cluster-Partner) bleibt für den Benutzer verborgen. Welche gängigen Clustersysteme gibt es? Bei den Clustersystemen muss man zwischen dem reinen Failovercluster und dem Performancecluster unterscheiden. Der Performancecluster kann zusätzlich zur Failoverfunktionalität auch noch die Lastverteilung der Anwendungen übernehmen. Der am häufigsten eingesetzte Failovercluster ist der Microsoft Windows Cluster. Es handelt sich dabei um Intel-Systeme, die, mit der entsprechenden Microsoft Clustersoftware ausgestattet, zu einem Clusterverbund zusammengekoppelt werden. Je nach Größe des gewünschten Clusters, gibt es seitens Microsoft unterschiedliche Lizenzmodelle. Es können alle Microsoft clusterzertifizierten Anwendungen (z.B. Microsoft Exchange Server, Microsoft SQL Server, Anwendungen von Drittherstellern) eingesetzt werden. Neben den Microsoft Produkten sind auf Intel Servern auch noch Clusterlösungen für die Betriebssysteme Novell Netware und für Linux einsetzbar. Generelle Voraussetzung für Planung und Einsatz eines Clusters ist aber immer die Clustertauglichkeit der Anwendungen. Im High-End Bereich oder bei kritischen Anwendungen werden häufig Clustersysteme für die Betriebssysteme HU-UX, Tru64 UNIX oder HP OpenVMS zum Einsatz gebracht. Die Betriebssysteme laufen auf PA-RISC Systemen bzw. auf HP Alphaservern. Die Clusterlösungen HP TruCluster Server und HP OpenVMS High Availability Cluster Software unterstützen neben dem Failover auch noch die Lastaufteilung (Performancecluster) der aktiven Applikationen auf mehrere Clustersysteme. Darüber hinaus lassen sich mit beiden Clustersystemen hochperformante Konfigurationen und desastertolerante Lösungen realisieren. Das bedeutet, die Clusterknoten können, zur Erhöhung der Ausfallsicherheit, an unterschiedlichen geografischen Standorten installiert werden. Die Kommunikation zwischen den Systemen erfolgt entweder über Glasfaser- oder Weitverkehrsnetze. CPS-IT und Cluster Die Spezialisten von CPS-IT stehen Ihnen bei der Planung und Konzeptionierung von Clustersystemen gerne zur Seite. Für den Einsatz in unternehmenskritischen Umgebungen hat CPS-IT seine wichtigsten Anwendungen für den Clusterbetrieb zertifiziert.
|
|