Bandbreiten-Management

 

 

Mittels einem Bandbreiten-Management-System lässt sich eine zur Verfügung stehende Leitung (Transportröhre) in wichtige und weniger wichtige Bestandteile zerlegen. Diese Zerlegung/Aufteilung ist schlussendlich für die Performance und das Antwortzeitverhalten des Netzwerkes ausschlaggebend.

Folgende Illustration zeigt, wie eine Transportröhre zwischen zwei Standorten eines Netzwerkes typischerweise aussieht:

Wie in der obig dargestellten Graphik abgebildet, stellen den größten Anteil an Datenübertragungen so genannte Recreational- bzw. Business-Non-Sensitive-Applikationen dar. Recreational steht für "Unterhaltung/Entspannung" und Business-Non-Sensitive für weniger zeitkritische Applikationen.

Eine "Mission-Critical"-Applikation, welche für geschäftskritische Anwendungen steht, kommt in solchen Umgebungen meist zu kurz, da die bereits erwähnten weniger wichtigen Anwendungen überhand nehmen und keinen Platz für das Wesentliche übrig bleibt.

Die Einstufung, welche Applikation geschäftskritisch ist und welche nicht, ist ein individueller Prozess und voll konfigurierbar. Im Endeffekt geht es darum, das undefinierte Verhalten verschiedenster Applikationen nach Notwendigkeit zu kategorisieren und einzuteilen.

Typische Aufteilung von Applikationen in einem "unmanged" Netzwerk:

 

Gewolltes und realisierbares Ergebnis:

 

Als realisierbares Ergebnis ist eine gleichmäßige Aufteilung der Applikationen anzustreben. Wesentlich ist, dass jene Applikationen, die als geschäftskritisch angesehen werden (hier grün dargestellt) immer ausreichend Bandbreite zur Verfügung haben, um Benutzern ein interaktives, kontinuierliches Arbeiten zu ermöglichen. Nichtsdestotrotz soll z. B. der Versand und Empfang von E-Mails sowie das Surfen im Internet gleichmäßig funktionieren.

Warum ein Bandbreiten-Management-System, wenn Bandbreite selbst immer billiger wird?

Diese Frage ist berechtigt und gleichzeitig einfach zu beantworten. Eine reine Erhöhung der Bandbreite (von z. B. 512 kbit/s auf 2 mbit/s) ändert nichts an dem "Bursty-Verhalten" von TCP/IP. TCP/IP ist "gierig". Damit ist gemeint, dass eine TCP-basierende Applikation (z. B. Surfen im Internet (http) oder der Versand/Empfang von E-Mails (smtp und pop3)) sich immer soviel Bandbreite nimmt, wie nur möglich. Dies liegt in der Natur des IP-Protokolles. Daraus können jederzeit 100%ige Auslastungen der Leitung resultieren, welche wiederum zum erneuten Versand von IP-Paketen führen. Der Benutzer nimmt dies als "langsame" Applikation wahr, sofern diese nicht zur Gänze ausfällt und neu gestartet werden muss.

Somit wird eine "unmanged" Transportröhre von A nach B, unabhängig von der Höhe der Bandbreite, immer so aussehen:

 

 

CPS-IT bietet seinen Kunden hierfür maßgeschneiderte Lösungen an. Mit Produkten von Cisco Systems Inc. und Packeteer lassen sich obig dargestellte Lösungen realisieren und Leitungen effizienter denn je nutzen.

Der Einsatz dieser Produkte bedarf keinerlei Änderung in der vorhandenen Systemumgebung. Das Bandbreiten-Management-System wird vor dem Router/Switch in die Leitung eingekoppelt und verrichtet dort seine Management-Tätigkeiten.

Gerne können Sie unsere angebotenen Produkte testen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: office@cpservices.at